alter Friedhof Freiburg
So, wie versprochen hat sich das TPF-Baden nun mal auf dem alten Friedhof in Freiburg umgeschaut.
zur Geschichte:
Der Alte Friedhof liegt zwischen Karlstraße und Stadtstraße im Stadtteil Neuburg. Er misst 2,65 Ha . Ihn umgibt eine bewachsene Mauer, die schon sein Alter erahnen lässt.. Innen ist es parkähnlich mit einem sehr alten Baumbestand.
Dieser heute so genannte "Alte Friedhof" wurde im Jahr 1683 neu angelegt, nachdem kein Platz mehr auf dem Münsterplatz für Bestattungen war und Freiburg durch die Festungsanlage Vaubans eingeschnürt wurde.
Zum Friedhofe gehört auch eine Kapelle aus dem Jahr 1757. Diese alte Kapelle wurde vermutlich bei der Belagerung Freiburgs im Jahr 1744 stark beschädigt. In der Vorhalle findet man ein Wandgemälde, dass möglicherweise aus der Hand des Künstlers Johann Christian Wentzinger stammt. Was aber nicht bestätigt ist.



Ein Besuch des alten Friedhofes bedeutet einen Gang durch Freiburgs Geschichte und Kunstgeschichte vom Barock bis zum Neoklassizismus. Hier lässt sich an den vielen noch vorhandenen Grabmälern ablesen, welche Glaubenseinstellung und Geisteshaltung sie damals hatten..
Besonders bekannt ist ja das Grab von Caroline C. Walter auf dem Alten Friedhof da sie, schon im Alter von 17 Jahren gestorben ist. Seit dem liegen jeden Tag frische Blumen auf ihrem Grab. In der ersten Zeit war es wohl der Musiklehrer. Als er aber starb wurde diese Tradition von Unbekannten fortgeführt. Man weiss nicht von wem. Selbst Studenten, die sich anscheinend dort mal auf die Lauer legten, konnten das Mysterium nicht aufklären. Denn als sie einmal nicht aufpassten, waren die Blumen da. Selbst als der grosse Sturm "lothar" über den Friedhof hinwegfegte, und ihn dadurch eine zeitlang unbegehbar machte, und er deshalb gesperrt wurde, lagen frische Blumen drauf.
hier Fotos des Grabes:
Ausserdem gibt es noch diese Geschichte :
Das große Friedhofskreuz aus Buntsandstein stand ursprünglich auf dem Kirchplatz des Münsters und wurde im Januar 1786[2] hierhin vor die Michaelskapelle umgesetzt. Dieses Kreuz hat eine Besonderheit: anstelle des Schädels des „Alten Adam“, wie er sich am Fuße vieler Kreuze findet, ist hier ein makabrer Totenschädel mit einer leeren Augenhöhle, spärlichen Haaren auf dem Kopf und einem Nagel vom linken Backenknochen zum Mund angebracht, aus dessen Kiefernhöhle eine steinerne Kröte schaut.
Die Geschichte des Schädels ist die angebliche Geschichte eines Mordes, der sich in Freiburg zugetragen haben soll. Nahe beim Christoffeltor, dem Stadtausgang nach Norden, etwa beim heutigen „Siegesdenkmal“, hatte einst ein alter Schmied gewohnt, dessen junge Frau und der von ihr geliebte Schmiedegesell den Meister ermordet haben sollen, indem sie ihm mit einem Nagel in den Kopf schlugen; die Mordwaffe versteckten sie unter den Haaren des Opfers. Bald darauf heirateten sie unbehelligt. Aus Platzmangel wurde einige Jahre später die Leiche exhumiert und einer der Totengräber fand, durch eine Kröte aufmerksam geworden, den Nagel im Kopf. Er meldete das beim Stadtrat und dadurch wurden die beiden
Mörder überführt.
Bei der Auswertung meiner Fotos fiel mir und DARK was auf:
Bitte beachtet das eingekreiste .

Alles in allem ein sehr sehr schöner und auch grosser alter Friedhof. Was mich aber ein bisschen störte, waren die freilaufenden Hunde. Es steht zwar am Eingang, das es verboten ist, aber viele halten sich nicht dran. Es ist sehr ruhig dort, trotz das er sehr zentral zur Stadt liegt. Mal sehn was man da noch so machen kann.


































