Der Blautopf
Viele Rätsel ranken sich um eine Quelle bei der kleinen Stadt Blaubeuren,am Südrand der schwäbischen Alb.Hier hat die Natur über Jahrtausende eine wundersame Quelle erschaffen,den sogenannten Blautopf.
Diese bezeichnung rührt von der einzigartigen Blaufärbung dieses Brunnens Tiefblau schimmert sein Wasser.
Der Blautopf ist eine sogenannte Karstquelle.Diese natürlichen Brunnen können entstehen,wenn wenn die Landschaft dem Wasser keinen oberflächlichen Abfluss schafft,sondern ein Grossteil des Wassers versickert,und unterirdisch abläuft.So gräbt es sich dann stetig durch das Untergrundgestein.Inzwischen weiss man,das das Unterwasserhöhlensystem des Blautopfs das grösste in Deutschland ist.
Teilweise unter Wasser und teilweise aber auch trockene Höhlengänge die weit unter die Erde reichen.
Der Blautopf speist mit seinen wassern den Fluss Blau,der dann in die Donau mündet.
Schon immer hat der Blautopf die Menschen in seinen Bann gezogen.Bereits in vorchristlicher zeit,wurde hier wohl mit verschiedenen kultischen Handlungen der Mystik dieses ortes rechnung getragen.Sicherlich spielte das blaue leuchten des Wassers eine Rolle.
Das Wasser verliert aber auch seine Farbe plötzlich,wenn es aus der Quelle geschöpft wird,und erscheint dann wie gewöhnliches Wasser.Dieses Phänomen verleiht dem Wasser wohl seine magische Wirkung.
Eine traurige Geschichte rankt sich aber natürlich auch über den Blautopf.
Es geht hierbei um eine Wasserfrau.
Einst war sie eine stolze Nixe,die mit ihrem Mann,dem Donaunix,inder Donau lebte.Ihr Name war die schöne Lau;sie hatte langes goldenes Haar,und sie war sehr schön.Sie soll die Tochter einer Menschenfrau und deren Mann ein Wassergeist sein.nachdem die Nixe den Donaunix geheiratet hatte,stellte sich herraus,das sie keinen Nachwuchs bekommen konnte.Der Donaunix wollte aber unbedingt einen Sohn haben.es stellte sich heraus,das sie niemals Kinder bekommen kann,und so verbannte der Donaunix seine Frau in den Blautopf.
Man versuchte oft,die Tiefe des Blautopfs zu messen.Die damals übliche Methode,die Verwendung eines Senkbleis an einen Schnur,führte zu keinem Ergebnis.Stets versagte die Technik.Befragte man die Einheimischen nach dem Grund dieser Misserfolge bei den Messungen,so hörte man immer wieder,das es wohl die Nixe sei,die das Blei wohl immer stahl.
Man errichtete sogar eine Statue für die Geschichte der Nixe.Sie zeigt die schöne Lau,wie sie sich mit gesengtem Kopf und traurigem Blick von der Quelle abwendet.
In Anlehnung an ihre erfolgreichen Versuche,die Vermessung des der Quelle mit Hilfe des Senkbleis zu verhindern,wurde ein mächtiger Fels bei Blaubeuren "Klötzle Blei" genannt.
1880 versuchte erstmals ein Taucher den Grund zu erreichen,aber auch dieser Versuch scheiterte.
Der Blautopf und die Blauhöhle scheinen nicht gewillt zu sein,ihr Geheimnis preis zu geben.Es kommt immer wieder zu tragischen Unfällen in der tiefe der Quelle.Taucher verlieren die Orientierung,Sicherheitsleinen reissen,die Sauerstoffversorgung bricht plötzlich ab.nachdem es sogar zu tödlichen Unfällen kam,wurde der Blautopf in den 80er jahren für Freizeittaucher gesperrt.
Es wurde sogar ein Forscherteam gegründet,das den Blautopf und seine Höhlen erforschen sollte.Aber auch diesmal wurde ein Forscher tot aus dem Blautopf geborgen.
Das war im Jahre 2003.
Bis heute konnte trotz intensiver Forschung dieses bizarre Höhlensystem nicht erforscht werden....
Aber vielleicht eines Tages....
Quelle: Zukunftsblick





