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Herzlich willkommen beim Team Paranormaler Forschung 

Baden - Württemberg

   

Die Gräfin Orlamünde.

 

 

 

Entdeckt haben wir diese Spukgeschichte in dem Buch von Simon Marsden "Geistersuche".In diversen Foren gilt die Burg Lauenstein als Spukort. Die Plassenburg ebenso, die sich scheinbar auch in der Nähe befinden soll.
Man liest immer wieder, daß diese Gräfin von Orlamünde immer wieder mal auf der Burg Lauenstein und dann auf der Plassenburg gesehen wurde. Die Spukgeschichte hat mal in der Burg Lauenstein, dann wiederum in der Plassenburg sich abgespielt. Scheinbar zieht die werte Dame gerne immer wieder mal um. Also, was denn nu?!
Anfrage, per Mail gestellt. Als Antwort, per Brief! kam, daß diese Geschichte der Gräfin erfunden wurde, um die Besucher insbesonders die Kinder zu unterhalten und die Führungen interessanter zu gestalten!
    

"Die Gräfin von Orlamünde

Otto, Graf zu Orlamünde, starb 1340 (nach andern 1275, 1280, 1298) mit Hinterlassung einer jungen Witwe, Agnes, einer gebornen Herzogin von Meran,
mit welcher er zwei Kinder, ein Söhnlein von drei, und ein Töchterlein von zwei Jahren, erzeugt hatte. Die Witwe saß auf der Plassenburg und dachte daran,
sich wieder zu vermählen. Einstens wurde ihr die Rede Albrechts des Schönen,
 Burggrafen zu Nürnberg, hinterbracht, der gesagt hatte: »Gern wollt ich dem schönen Weib meinen Leib zuwenden, wo nicht vier Augen wären!« Die Gräfin
glaubte, er meinte damit ihre zwei Kinder, sie ständen der neuen Ehe im Weg; da trug sie, blind von ihrer Leidenschaft, einem Dienstmanne,
Hayder oder Hager genannt, auf und gewann ihn mit reichen Gaben, daß er die beiden Kindlein umbringen möchte. Der Volkssage nach sollen nun die Kinder
diesem Meuchelmörder geschmeichelt und ihn ängstlich gebeten haben. »Lieber Hayder, laß mich leben! Ich will dir Orlamünden geben, auch Plassenburg des
neuen, es soll dich nicht gereuen«, sprach das Knäblein; das Töchterlein aber: »Lieber Hayder, laß mich leben, ich will dir alle meine Docken geben.
« Der Mörder wurde hierdurch nicht gerührt und vollbrachte die Untat; als er später noch andre Bubenstücke ausgerichtet hatte
und gefangen auf der Folter lag, bekannte er, sosehr ihn der Mord des jungen Herrn reue, der in seinem Anbieten doch schon gewußt habe,
daß er Herrschaften auszuteilen gehabt, so gereue ihn noch hundertmal mehr, wenn er der unschuldigen Kinderworte des Mägdleins gedenke.
Die Leichname der beiden Kinder wurden im Kloster Himmelskron beigesetzt und werden zum ewigen Andenken der Begebenheit als ein Heiligtum
den Pilgrimen gewiesen.

Nach einer andern Sage soll die Gräfin die Kinder selbst getötet, und zwar Nadeln in ihre zarten Hirnschalen gesteckt haben. Der Burggraf aber hatte
unter den vier Augen die seiner beiden Eltern gemeint und heiratete hernach die Gräfin dennoch nicht. Einigen zufolge ging sie, von ihrem Gewissen
gepeinigt, barfuß nach Rom und starb auf der Stelle, sobald sie heimkehrte, vor der Himmelskroner Kirchtüre. Noch gewöhnlicher aber wird erzählt,
daß sie in Schuhen, inwendig mit Nadeln und Nägeln besetzt, anderthalb Meilen von Plassenburg nach Himmelskron ging und gleich beim Eintritt
in die Kirche tot niederfiel. Ihr Geist soll in dem Schloß umgehen."

Quelle: http://www.sagen.at/texte/sagen/grimm/diegraefinvonorlamuende.html

oder:

"Wo die Weiße Frau spukt

Im oberfränkischen Landkreis Kronach thront die Burg Lauenstein erhaben über der gleichnamigen Ortschaft.
Der älteste Teil der Burganlage stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die im äußersten Norden Frankens gelegene
Höhenburg gehörte ursprünglich den Grafen von Meranien und Orlamünde. Später fiel sie an die Hohenzollern
und wechselte daraufhin noch mehrmals ihren Besitzer.

Um die Burg Lauenstein ranken sich zahlreiche Sagen. So befindet sich am Märchenpfad Lauenstein das sogenannte
Köchinnengrab. An jener Stelle soll im 16. Jahrhundert eine Köchin auf Befehl des Burgherrn auf eine grausame
Weise lebend gepfählt und anschließend begraben worden sein, weil sie ein Kind getötet hatte.

Die Burg Lauenstein war darüber hinaus die Geburtsstätte der Katharina von Orlamünde, die nach ihrem Tode auch
heute noch als Weiße Frau ihr Unwesen treiben soll. Die Gräfin hatte aus erster Ehe zwei Kinder, als sie sich
unsterblich in einen Hohenzollern-Grafen verliebte. Dieser ließ sie allerdings wissen, dass dem gemeinsamen Glück
zwei Augenpaare im Wege stünden. Katharina dachte dabei an ihre Kinder, die sie daraufhin mit einer goldenen Nadel erstach.

Die Sage von der Katharina von Orlamünde erinnert jedoch sehr stark an jenes Schicksal, das der Kunigunde von Orlamünde
schon sehr viel früher zugeschrieben wurde. Jene soll aus dem selben Grund als Weiße Frau den Hohenzollern erscheinen.
Kunigunde von Orlamünde lebte jedoch auf der Plassenburg bei Kulmbach. Vermutlich hatte der Lauensteiner Burgherr
Anfang des 20. Jahrhunderts die uralte Sage uminterpretiert."

Quelle: http://www.zehn.de/burg-lauenstein-5691622-9


Noch mehr Sagen um sie findet man hier:  http://www.lichtleben-lexikon.de


Nun stellt sich also die Frage, haben wirklich ALLE diese Legende nur erfunden? Ist es eine Absprache zwischen allen? War es evtl doch nur eine Farce, und alle anderen sind drauf reingefallen?
Oder bekamen wir diese Antwort der Verantwortlichen nur,damit sie uns loswerden?
Nach unseren Recherchen stellten wir fest, dass es wirklich einige Legenden gibt um diese Frau.Verschiedene Ausführungen und Interpretationen.

Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Legende um der Gräfins Leben schon stimmen mag, jedoch nicht die Spukgeschichten.
Die scheinen frei erfunden zu sein.


   
   

   

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