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Herzlich willkommen beim Team Paranormaler Forschung  Baden - Württemberg

   

Am 12.11.2010 trafen sich beide Teams zu einer gemeinschaftlichen PU.
Es ging um eine Location, die ich hier in diesem Bericht noch nicht spezifisch benennen werde und auch keine Ortsangabe veröffentlichen werde,da es dort noch zu einer Nachuntersuchung kommen wird. Bis dahin dauert es aber noch, und somit habe ich mich entschlossen schon mal einen Vorbericht zu verfassen.

Es handelt sich um einer der größten original eingerichteten Bunker die es noch gibt. Er ist etwa 33m tief, 2 km lang und 1 km breit.
Er beinhaltet Mannschaftsräume, Versorgungsanlagen und Schützenstände.
Alles noch sehr gut erhalten und funktionsfähig. Erhaltung erfolgt durch eine Interessengemeinschaft.

Zuerst gab es ein Vorgespräch zu dem man Manu und mich einlud. Wir trafen und vor Ort mit den Verantwortlichen und bekamen eine ausführliche Führung durch die ganze Anlage, inkl. ein paar Geschichten rund um diesen Ort.
Alles sehr beeindruckend. Es war als tauche man in eine andere Welt..um Jahre zurückversetzt.

Dort unten herrscht eine konstante Temperatur von etwa 14°C. Luftfeuchte hoch.Da es dort ein eigenes Lüftungssystem gibt.Aber durchaus angenehm.
Die Wände besten aus Beton, teilweise Naturstein und natürlich auch Stahl.
Überall sieht man die vorhandene Feuchtigkeit., und deren Spuren.
Es gibt 2 Bunkerabschnitte, ein Mannschaftsabschnitt, der auch die Versorgung beinhaltet,Krankenstation u.s.w. und einen 2. der die Schützenstände beinhaltet.
Der Verbindungstunnel ist sehr lang, schnurgerade und hat eine Länge von etwa 1,2 km.
Die Anlage ist teilweise sehr verwinkelt, und man findet sich schwer zurecht wenn man sich nicht wirklich auskennt.

 

Man berichtete uns von einigen Begebenheiten, die für uns interessant sein sollten.

* Besucher beschrieben mehrmalig irgendwelche Berührungen
* akustische Anomalien
* eine optische Täuschung des Wasservorratsspeichers
* eine Duschwanne die sich in unregelmäßigen Abständen immer mit Wasser füllt.

Manu und ich sahen uns alles genau an, hörten zu, und verschafften uns einen ersten Eindruck.
Wir stellten fest, das diese Anlage definitiv zu groß im Umfang für unser Team war, und baten daher Unterstützung von Paranormal Saar ein, die auch gleich zusagten.

Der PU Tag:

Datum: 12.11.10
Wetter: regnerisch
Ort: unbekannt

Anwesende:

Tpf-Baden. Andrea, Manu,Micha, Peter, Sandra
Para Saar: Frank, Marc,Isabell,Iris,Sven

Equipment: DVR,6 Videokameras, 8 Fotoapparate,6 EVP Geräte,diverse Messgeräte.1 Fotofalle

Man traf sich mit den Gastteam (P.S.) um 14 uhr vor Ort um sich erst mal kennen zu lernen und um die Planung zu gestalten.
Wir besprachen die Vorgehensweise und  auch nochmal die richtige Handhabung diverser Aktionen und Geräte.
Um 17 Uhr trafen wir uns dann mit den Verantwortlichen vom Bunker.
Für Para Saar gabs dann auch noch eine Extraführung durch das ganze Areal.
Diese dauert im Schnitt etwa 2 1/2 Stunden !
danach wurde das Equipment gecheckt und die Teams eingeteilt. Wir entschlossen uns aufgrund des gegenseitigen Lerneffekts und der
Zusammenarbeit die Teams so einzuteilen, das sie gemischt von beiden Teams waren.

Team 1: Frank, Andrea,Peter,Sven ,isabell
Team 2: Sandra, Manu, Micha,Iris,Marc

Team 1. ging zuerst zu den Schützenständen und Team 2 blieb in den Mannschaftsräumen.
Da wir da unten keine Kommunikationsmöglichkeiten hatten, außer ein Notruftelefon hoch zur Kasse,gab es eine Zeitabsprache.
Funkgeräte ect . funktionierten da unten logischerweise nicht. Versucht haben wir es.
Team eins machte sich also mitsamt Equipment auf zu den Schützenständen, während die Verantwortlichen den Strom und die Lüftung ausschalteten.

Vorgehensweise Team 1:

Wir stellten die Fotofalle in einem Treppenhaus zu einem Schützenstand auf. Bereich NR. 5
Dort sollen Selbstmorde stattgefunden haben und auch seltsame Energien
vorhanden sein.
Danach postierten wir uns im Zwischengang und teilten uns in  2 Teams ein,
Das eine ging zu Schützenstand 4 und das andere blieb bei Schützenstand 5
Bei Schützenstand 5 gab es einen leeren Raum in dem eine erste aktive EVP gemacht wurde.
Während dieser EVP geschah nichts ungewöhnliches, außer das man meinte Stimmengewirr zu hören und auch stöhnen.
Zwischendurch wurden immer wieder Fotos gemacht.
Team 1 fand sich dann auch bald wieder zusammen auf dem Zwischengang ein.
Dort stellten wir dann eine Videokamera auf, die auf einen kleinen Tunnel gerichtet wurde.

Aktive EVPs und Fotos folgten.Man lies das ganze mal auf sich wirken. Frank und ich gingen in diesen kleinen Tunnel hinein,denn irgendwie hörten wir da immer Stimmen oder ähnliches herauskommen. Aber es war drinnen nichts zu finden.
Man muss aber anmerken, das es wie gesagt da unten sehr feucht ist. man hört sehr viel wasserplätschernd und auch Tropfen, das man darin leicht glauben kann etwas zu hören.Denn in diesen Tunneln hört sich das Wasser an wie gurgeln da die Akustik darin anders ist.

Ich machte trotzdem immer wieder Fotos.Auf einem hatte ich dann einen Nebel drauf. Gut, Nebel ist in einem
feuchten Areal wie diesem nichts ungewöhnliches, würde man jetze sagen.Aber wir haben es nur auf diesem drauf.
Mischnebel wäre allerdings noch eine Variante.
Ich schoss mehrere hintereinander und wir versuchten die Nebelerzeugung nach zu stellen. Atemluft, Körperwärme durch eine Person, oder auch mehrere.
Aber nichts war dann auf diesen Fotos zu sehn. Der Nebel bleibt also weiterhin ein Rätsel.

Das Orginal:

und hier ein bissel heller gemacht und gefiltert:

Da wir um 22Uhr aber wieder im Mannschaftsbereich sein mussten machten wir uns auch bald wieder auf den Rückweg.
Für das andere Team legten wir auf dem Hin und Rückweg Knicklichter aus, so das sie im Dunkeln den Weg besser fanden und sich nicht verliefen.
Im Mannschaftsbereich angekommen, machte sich dann auch gleich Team2 auf in den Bereich 2. zu den Schützenständen.
Team 2 hatte in der Zeit Videoaufnahmen und aktive EVPs gemacht u.a. im OP Saal, und der Krankenstation, sowie in den anderen Räumen.
Sie berichteten ebenfalls von Stimmen die sie vernommen hätten im Krankenbereich.

Im versorgungstechnischen Bereich befindet sich ein Bildschirm, der die versch. bunkereigenen Überwachungskameras zeigt.
Frank sah auf dem Bildschirm einen Schatten in einem der Kameras. Wir versuchten daraufhin diese Kamera dann zu lokalisieren und anhand des Standortes diesen Schatten ausfindig zu machen. Wir schafften es nicht wirklich, es war vor Ort nichts zu entdecken.
Zudem wurden von Team 1 sowie Team 2 wieder Videoaufzeichnungen , Fotos, und viele EVPs gemacht.Und auch Messungen.
Um etwa halb eins beendeten wir die erste PU dort, denn die Verantwortlichen wollten ja auch mal nach Hause.

zu den oben genannten Anomalien:

Die optische Täuschung des Beckens.Wie man anhand von dem Foto sehn kann,wird wohl der Verursacher des optischen Effekts die Rückwand sein.
Denn aufgrund des Bogens der sich im Wasser spiegelt, sieht es so aus als wenn sich der Wasserstand und die Höhe des Beckenbodens nach hinten reduziert.

 


Die Akustikanomalien:

Das diese vorhanden sind ist nicht von der Hand zu weisen,allerdings ist in so einem komplexen Tunnelsystem wohl einiges möglich.
Angefangen von Schallwellen bis hin zu Infraschall..

Berührungen der Besucher:

Keiner von uns hatte so ein Erlebniss.

Die Dusche:

Diesie soll ja voll laufen, obwohl von unten her abgedichtet ist, und auch von oben das Wasser abgedreht ist. 
Allerdings haben wir gesehen das diese Dusche ja die Eckdusche ist, sie liegt also an 2 Außenwänden.
Die Wände sind ja sehr feucht. Wir vermuten hier einfach eine Ansammlung von Kondenswasser und auch Wasser aus den Wänden.
Man sah an den Wänden Tropfenbildung.

Ergebnisse:

Auszuwerten waren etwa 1000 Fotos, viele Stunden Videomaterial, und auch viele Stunden EVP Material.Das eine oder andere war durchaus zu sehen oder zu hören.
Aufgrund dessen planen wir eine nochmalige PU dort.

Somit schließe ich diesen Vorbericht, und bin gespannt wie es weitergeht.
Alles weitere und ausführlicher und mit mehr Bildern wenn die 2. Pu abgeschlossen ist.

-Test -

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