PU Bericht vom Samstag den 20.03.10
In Zusammenarbeit mit Ghosthunter Germany, hat das TPF-Baden eine Untersuchung in einer sehr grossen interessanten Location durchgeführt.
Auf Wunsch des Direktors und der Stadt, nennen wir aber nicht den Namen und den Ort.
(sollte es User geben die anhand der Fotos die Location wiedererkennen,bitte ich auch diese dies zu beachten und zu respektieren! )
Location: unbekannt
Datum: 20.03.2010
Unhrzeit: 18:00 Uhr
Wetter: trüb,regnerisch aber mild.
Gruppen: TPF-Baden, Ghosthunter Germany
Teilnehmer:Andrea,Timo,Manu,Nicky
Ghosthunter:Prue,Lux-Obskurus,Sonny,Sabselina,Andy,Yvonne,Anette,Frank,
Equipment: 5 Videokameras,7 Kameras, Fotofalle,div. EMF Messgeräte.und anderes.
Treffpunkt beider Gruppen war der Ort der Untersuchung. Ein sehr beeindruckendes Gebäude. Etwa 300m lang,50m breit,und 4 Etagen.

Zur Geschichte der Location:
Die Location gehörte ursprünglich den Grafen von Zweibrücken. Als 1333 das Gebiet geteilt wurde, entstand die Linie der Grafen von Zweibrücken und die Location wurde somit Hauptort einer eigenständigen Herrschaft, bis die Linie 1570 ausstarb. Es fiel an die lutherische Grafschaft Hanau-Lichtenberg. Jedoch wollte der Herzog von Lothringen, Lehnsherr über ..., das Lehen einziehen. Darüber kam es ab 1572 zu einem lange währenden Streit, der erst 1606 mit einem Kompromiss beendet wurde.
In den folgenden Jahrhunderten wurde sie durch Kriege immer wieder schwer in Mitleidenschaft gezogen und wechselte mehrfach die Landeszugehörigkeit, wenngleich es nach dem Tod Stanislaus Leszczynskis, des letzten Herzogs von Lothringen, auch zunächst nach einer dauerhaften Zugehörigkeit zu Frankreich ausgesehen hatte.
Im Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 verteidigte Kommandant Louis-Casimir Teyssier die ..., die seit dem 8. August 1870 von bayerischen Truppen belagert wurde. Teyssier kapitulierte erst rund einen Monat nach dem Vorfrieden von Versailles am 25. März 1871. Die preußische Armee erlaubte den Abzug der französischen Soldaten unter Waffen.
Sie fiel in der Folgezeit an Deutschland und kehrte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 zu Frankreich zurück. Im Zweiten Weltkrieg bot sie den Einwohnern Schutz, insbesondere vor Luftangriffen.
Die beiden Ghosthuntergruppen trafen sich an der Location selber um etwa 18:00 Uhr.Nach einer herzlichen Begrüssung der Gruppen untereinander, und der Begrüssung durch den Direktor wurde dann erst mal ein Gruppenfoto erstellt.

Danach ging es erst mal auf Erkundungstour,der Direktor führte uns durch die Anlage und erzählte uns viel über die Geschichte der Location.Unter anderem, das gleich in der Auffahrt zur Location wohl harte Kämpfe stattfanden.Diese sollen so heftig gewesen sein,das ein richtiger Blutbach die Einfahrt runter lief.Viele Soldaten kamen ums Leben.Sie wurden dann in einem nahegelegenen Wald begraben.
Nachdem uns der Direktor dann auch eine Basis zur Verfügung gestellt hatte,liess er uns allein.Wir packten Gerätschaften aus, überprüften sie und verglichen sie auf deren Messwertangaben.Dann folge die Besprechung was zuerst stattfinden sollte und wie man im Groben vorgehn wollte.
Angefangen wurde dann mit einem Rundgang durch die unterirdischen Anlagen,um diverse Grundmessungen zu erhalten, und um die Location nochmals abzugehn und zu erkunden.Ein Rundgang dauerte etwa 1 Stunde,bis man durch war.Es handelt sich um Gewölbekeller, ehemalige Schlafräume,sehr viele Gänge und einzelne Räume.ehemalige Bäckerei,Krankenstation,Viehstallung,und vieles mehr.Das alles in Orginal seit etwa 800 jahren !Insgesamt soll es über 2000 Menschen damals gedient haben.
mehr Bilder demnächst in unserer Galerie zu sehn !!
Hier zeigte er uns eine Stelle,bei der man bei Ausgrabungen Knochen gefunden hat:
1.Grundmessung: Themperatur aussen: 12°Grad regnerisch
Themperatur innen : ca.4°Grad
Luftfeuchte innen : im Schnitt 80%
Die inneren unterirdischen Anlagen waren im allgemeinen sehr feucht, und sehr kalt. Man war immer wieder erstaunt,wenn man raus an die Luft kam, wie warm es draussen war. Das Gemäuer selber besteht unter anderem sehr viel aus Sandstein.
Die Mauern waren teilweise sehr nass. Was bei der Bildauswertung natürlich auch sehr wichtig zu beachten war und ist.
Danach wurde von uns die Fotofalle in einem Raum plaziert in dem eine Frau ums Leben kam, und die man des öfteren gesichtet haben will. Eine Videokamera wurde im Lazarett aufgestellt.
In Gruppen aufgeteilt wurden danach einzelne Rundgänge gestartet, die Messungen von EMF,Fotos,Video,EVP´s enthielten.
EMF-Ausschag erhielt man öfters, was wir aber unterirdischen Stromleitungen zufügen konnten. Einmal hatten wir auch EMF Schwankungen in einem Raum,was aber zu nichts führte. In diesem Raum wurde auch eine EVP gemacht die auch fremde Sprachsequenzen enthielt. Diese sind allerdings noch in der Auswertung. Sollte es was sein werden wir es selbstredend nachreichen. Insgesamt wurde die Location ca.6 stunden von uns durchkämmt und untersucht.
Mitarbeiter berichteten auch von einem Gesicht das an einer Wand in einem Raum gesichtet wird. Dies ordnen wir aber einem visuellen Effekt zu,denn durch die Feuchtigkeit und die Beschaffung der Mauer,ergibt sich manchmal etwas in was man durchaus etwas interpretieren könnte. Ist aber nicht in die Kategorie paranormal zu stufen.
Fazit: Beide Gruppen und alle Mitglieder sind sich absolut einig, das dies ein sehr beeindruckendes Gebäude ist. In den unterirdischen Anlagen kann man sich verlaufen,riesengross, und auch irgenwie mystisch. Man fühlt sich um jahre zurückversetzt.
Allerdings sind wir uns auch einig, das es wohl leider ein relativ gering frequentierter Ort ist (wenn überhaupt einer). Auch wenn er durchaus geschaffen dafür zu sein scheint.
Keiner hatte das Gefühl , das es dort etwas gibt,was man näher betrachten muss. Auch die gröbsten Auswertungen fanden schon statt und brachten keine Ergebnisse.
Allerdings laufen noch ein paar,aber wir glauben nicht das sich da noch was auftut. Sollte doch, werden wir es nachposten.
Ich möchte hier auch nochmal der Ghosthunter Germany danken, die uns sehr toll unterstützt haben und mit denen es sehr viel Spass gemacht hat.VIELEN DANK AN EUCH!!
Auch möchte ich hier dem Direktor und der Stadt danken die das alles erst möglich gemacht haben und uns ihr Vertrauen geschenkt haben.
Es war eine tolle Erfahrung !!
TPF-Baden





