HISTORIX TOUR:
Am 17.06.09 haben Manu und ich uns auf den Weg gemacht, um einmal die doch sehr vielversprechenden Ghostwalkstouren in Freiburg zu besuchen.
Diese Touren gibt es bereits seit 1998 und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Angeboten werden versch. Touren die sich alle um das mystische und dunkle Freiburg beschäftigen.
Geführt wird zu geheimnissvollsten Stätten, an denen die gruseligsten Dinge passiert sein sollen. Von Geistern, Vampiren, Mördern..u.s.w. ist alles dabei.
Durgeführt werden diese Touren von professionellen Schauspielern. Je nach Tour ein oder mehrere. Die Touren dauern im Schnitt 2 Stunden.
Die Tour an der wir teilnahmen hiess:
Lasst euch nun vom TPF-Baden und Historix Tours in das mystische Freiburg entführen....
Treffpunkt: Predigertor 19:30 Uhr.
Zuerst ging es zu einer alten Villa. Der Villa "Colombi". Bewohnt wurde sie wie sollte es auch anders sein, von der Gräfin Colombi.
Diese Gräfin erlitt allerlei schlimmes in ihrem Leben, so das sie mit der Zeit mit ihrem Schicksal haderte. Unter anderem wurde sie wohl von ihrem Personal bestohlen..und weitere Dinge.
Irgendwann bei einem Spaziergang in ihrem Garten rutschte sie dann auch auf einer Kröte aus, und dachte sofort das es ein schlechtes Omen sein müsse. Sie glaubte das irgendetwas nun passieren würde. Sie verrannte sich so darin, das sie den Garten in dem das passierte nie wieder betrat. Ihn sogar verkaufte.Irgendwann kurze Zeit später verstarb sie an mysteriösen Umständen.
3 jahre später wollte ihre Tochter Christine heiraten..doch einige Wochen zuvor musste er nochmal verreisen. Er kam nie zurück. Christin starb dann auch wie ihre Mutter fast sogar um die gleiche Zeit, ebenfalls unter mystriösen Umständen. Seit dem sagt man sich in Freiburg,das Christine auf dem Dach der Colombivilla in Vollmondnächten zu sehen sei. Wie sie verzweifelt immer noch nach ihrem Verlobten Aussschau hält.
hier noch interessante Links:
Zeitungsbericht
WIKI
Weiter gings durch die Stadt Freiburg, vorbei an alten Häusern und modernen Geschäften zum nächsten Ort. Zum Freiburger Münster.
Dieses wurde damals eigentlich erbaut als normale Pfarrkirche. Da Freiburg aber recht reich war damals, fiel diese dann doch relativ gross aus. Wie damals auch so gang und gebe war, wurde rings um die Pfarrkirche auch der Friedhof angesiedelt. Der heutige Münsterplatz.
Irgendwann aber war dort kein Platz mehr. Denn damals stapelte man die Leichen noch wenn man sie begrub. Manchmal kam es vor, das wenn es regnete, das dann Skelette aus dem Boden auftauchten. Der Kaiser fand das damals gar nicht lustig und sehenswert, und wollte den Friedhof verlegen lassen. Doch die Freiburger wehrten sich. Sie wollten nach den Gebeten in der Kirche den Toten nahe sein. Erst der Papst veranlasste dann die Verlegung, weil man doch Seuchen und Verunreinigungen befürchtete.
Erst noch 1972 tauchte das letzte Skelett aus dem Boden auf..eine Frau in deren Becken noch ein Baby feststeckte. Damals galt das als schlecht.
Mitten auf dem Münsterplatz, sieht man einen dunklen Umriss. Dort stand einst das Leichenhaus. Heute noch befindet es sich dort unter dem Boden und beinhaltet etwa die Skelette von 200 Menschen. Zutritt gibt es nur durch 2 Gullys. Allerdings nicht für jeden.
Münster Freiburg
Nach dieser doch recht informativen Geschichte, ging es dann auch wieder weiter.
Die nächste Station war dann auch die Begutachtung eines Massengrabes (dem man es gar nicht ansieht) mitten in der Altstadt zwischen alten Häusern und dem Münster. Es handelt sich dabei um Kriegstote. Die Zahl bezifferte er etwa auf 50 Tote.
Dem Friedhof, dem man ja nachsagt das er der Ersatz für den Friedhof am Münster ist.
Wer das TPF nun schon ein bisschen kennt, und auch unsere Begehungen, der weiss, das wir schon an so einigen Friedhöfen waren. Aber dieser hier, übertrifft alles was ich bisher gesehn habe. Und da ist Dentalnurse mit mir einer Meinung.
Da ich mir ganz sicher bin, das es dort nicht mein letzter Besuch war, werde ich mich hier auch nicht sehr intensiv mit ihm beschäftigen in diesem Thread.
Nur ein paar Grundinfos und die Geschichten die er uns da erzählte.
| Zitat: |
| Der Alte Friedhof wurde im Jahr 1683 eingerichtet als Ersatz für den durch den Festungsbau Vaubans zerstörten Friedhof bei der ehemaligen St. Nikolauskirche. Dieser wiederum hatte seit 1515 den Friedhof um das Freiburger Münster herum ersetzt, welcher wegen Seuchengefahr geschlossen worden war. Wegen der Festungsanlagen wurde der Friedhof relativ weit außerhalb der befestigten Stadt angelegt. 1683 wurde der Friedhof gesegnet; seit dieser Zeit bis in das Jahr 1872 wurden hier Freiburger Bürger beigesetzt. Danach fanden und finden Beisetzungen auf dem jetzigen Hauptfriedhof und weiteren städtischen Friedhöfen statt. |
(Quelle WIKI)
Hier aber ein paar Bilder vom Friedhof:
Die erste Geschichte handelte von einem Handwerker, dem seine Frau und ihr Geliebter ein Nagel in den Kopf geschlagen haben sollen um ihn umzubringen. Bald darauf heirateten sie unbehelligt. Aus Platzmangel wurde einige Jahre später die Leiche exhumiert und einer der Totengräber fand, durch eine Kröte aufmerksam geworden, den Nagel im Kopf. Er meldete das beim Stadtrat und dadurch wurden die beiden Mörder überführt.
Hier sein Grab:
Die 2. Geschichte handelte von einer jungen Frau,Caroline Christine Walter. Diese junge Frau verstarb mit 17 Jahren im Jahre 1867.
Um ihr Grab ranken sich viel Geschichten und Legenden. So soll auf ihrem Grab seit sie verstarb bis dato jemand täglich frische Blumen hinlegen. Die ersten Jahre war es wohl der Nachhilfelehrer von ihr der das machte, aber der verstarb Anfang des 19ten Jahrhunderts. Aber das mit den Blumen ging weiter. Selbst Studenten die sich mal auf die Lauer legten nachts fanden nichts heraus...es bleibt ein Mysterium..
hier ihr Grab:

Damit endete nun auch die Führung zu den mysteriösen Stätten Freiburgs.
Fazit:
Wir müssen sagen, das es uns Riesenspass bereitet hat. Der Führer der Tour war genial..man merkte seine Begeisterung,und den Spass den er dabei hatte.
Man merkte das diese Geschichten bzw. Legenden sehr gut recherchiert waren. Der Führer wusste Daten, Details ect.die man nur durch sorgfältige Recherche wissen kann.
Insgesamt betrachtet, kann man diese Touren wärmstens empfehlen. Auch wenn man mit dieser Thematik nicht viel am Hut hat, sollte man sich das nicht entgehn lassen.
Tolle idee, toll ausgeführt.
Ich habe hier natürlich nicht alle Geschichten und Orte nacherzählt und präsentiert. Denn ich möchte Historixtours ja nicht vorgreifen. Diese Tour bot noch viel mehr. Aber dazu müsst ihr euch schon selbst dahin begeben,um es herauszufinden.
(Bei Interesse wird das TPF da auch gerne behilflich sein.) ;-)
Auch werden wir diese Legenden im einzelnen nochmals prüfen, und recherchieren, um sie euch dann auch alle im Detail präsentieren zu können. Auch die einzelnen Schauplätze werden wir alle nochmals spezifisch in Augenschein nehmen.
der Führer der Tour übrigends erzählte uns, das er selber an diesen Geschichten glaubt, und auch der Thematik positiv gegenübersteht.
LG TPF-Baden
Wie versprochen waren Manu und ich nun in Freiburg, um uns einmal mit Herrn Stiller dem Chef der Historix Tours zu unterhalten.
Am Anfang muss ich leider sagen, Voiceaufzeichnungen, und auch Videoaufzeichnungen waren leider nicht möglich aufgrund der Location die er vorschlug, und in der man sich getroffen hat.
Auch liegt natürllich Herr Stillers Genehmigung vor, ihn hier zu zitieren und zu nennen.
Der Eindruck den er auf uns hatte war sehr positiv. Es ist ein sehr netter, humorvoller und symphatischer Mann.
Man kam auch sehr schnell ins Gespräch.
Unsere erste Frage war dann auch gleich die, wie man auf so eine Idee kommt. Seine Antwort überraschte mich ein bissel. Ich dachte eigentlich, er sei ein Mann der evtl nur rein aus einer idee herraus handelte, ohne diversen Hintergrund. Jedoch erzählte er uns, das er öfters in England sei, dort einen Freund habe der in einem sehr alten Gemäuer wohnt. Diesem Freund seien auch schon diverse Sachen passiert. Und auch ihm selber als er dort war zu Besuch. Er fährt regelmässig dahin, und hat auch schon ein paar Ideen die er vielleicht auch dort realisieren möchte ( mehr wird hier nicht verraten ).
Auf die Frage hin, wie er denn zu dem Thema steht,war er sehr positiv dazu bezogen. Er erzählte uns von versch Begbenheiten die er selber erlebt hat, und die er nicht zuordnen kann. Wobei er sich aber nicht festlegen möchte was es nun war.
Dann stellte ich die Frage nach seinen Geschichten die er in seinen Führungen präsentiert. Ob sie denn wirklich auf wahren Begebenheiten beruhen.
Er antwortete eigentlich wie erwartet, das er und seine Partnerin natürlich alles sorgfältig recherchieren bevor sie sie präsentieren.
Die Frage, ob denn auf seinen Touren schon mal was paranormales vorgefallen sei verneinte er leider.
Ich hatte mir viele Fragen überlegt, die ich ihm stellen wollte, aber die Unterhaltung ging einfach so locker weiter, das alles irgendwie verschwamm. Er erzählte uns von versch Locationen in Freiburg in denen es "spuken" soll. Und erzählte uns von sonderbaren Einwohnern und Gemäuern in Freiburg. Wir unterhielten uns auch über den alten Friedhof und natürlich auch über die Blumen auf dem Mädchengrab.
Seine Lesungen die er über diesen Friedhof hielt, wird er villeicht wieder aufnehmen wenn er wieder ein bissel mehr Zeit hat . Denn über diesen alten Friedhof hat er sehr gut und lange recherchiert. Wer dort liegt, und die Geschichten dahinter.
Alles in allem für das TPF ein gelungenes und informatives Gespräch, denn er sagte uns auch, das er versuchen wird, jedes Jahr 2 neue Touren anbieten zu können. Ausserdem dürfen wir auch die anderen Touren noch alle mitmachen. Er hat uns herzlich dazu eingeladen.
Das TPF und Historixtours wird in Zukunft auch eng zusammenarbeiten. Das heisst gegenseitige HIlfestellungen sowie Fallzuweisungen und ähnliches.
Wir haben natürlich schon einiges ausgetauscht was aber beim TPF aufgrund einiger Arbeiten im Moment noch liegen bleibt.
Wir bedanken uns auch nochmals bei Herrn Stiller für das Gespräch.
TPF-Baden


























